Schokokinder

Dieses Theaterstück von Lennora Esi greift mit humorvollen Anekdoten, ergreifenden Monologen und einem hochwertigen Kurzfilm die Thematiken Rassismus, Homophobie und Vorurteile über Adipositas auf. Dabei werden eine Reihe von Klischees und falsche Vorstellungender Gesellschaft angesprochen und welche Auswirkung diese auf die betroffenen Personen haben können.

Darin treffen sich drei alte Schulfreunde nach Jahren zufällig wieder. Während sie alte Zeiten wieder aufleben lassen wird klar, dass sie alle versuchen, sich bestimmten Stereotypen entgegenzusetzen, über die sie definiert werden. So hat die dunkelhäutige Leya (Schokohaut) sich für eine Karriere im Management entschieden, anstatt ihrer Leidenschaft für Gesang und Tanz zu folgen. Benedikt (Schokofresser), ein angehender Künstler, schämt sich so sehr für sein Übergewicht, dass er sich hinter seinen Werken versteckt. Andre (Schokostecher), oberflächlich ein Draufgänger mit einer Leidenschaft für Fußball und immer in Begleitung von attraktiven Frauen, versucht mit dieser Fassade seine Liebe für einen anderen Mann zu verbergen.

Das Stück regt dazu an, sich nicht nur durch einen Teil seines „Ichs“ zu definieren und die eigenen Vorurteile und verinnerlichten Stereotypen zu hinterfragen.

Wir als Queeramnesty freuen uns, dass wir an dieser außergewöhnlichen Erfahrung teilhaben durften.

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