Schokokinder

Kurzmitteilung

Dieses Theaterstück von Lennora Esi greift mit humorvollen Anekdoten, ergreifenden Monologen und einem hochwertigen Kurzfilm die Thematiken Rassismus, Homophobie und Vorurteile über Adipositas auf. Dabei werden eine Reihe von Klischees und falsche Vorstellungender Gesellschaft angesprochen und welche Auswirkung diese auf die betroffenen Personen haben können.

Darin treffen sich drei alte Schulfreunde nach Jahren zufällig wieder. Während sie alte Zeiten wieder aufleben lassen wird klar, dass sie alle versuchen, sich bestimmten Stereotypen entgegenzusetzen, über die sie definiert werden. So hat die dunkelhäutige Leya (Schokohaut) sich für eine Karriere im Management entschieden, anstatt ihrer Leidenschaft für Gesang und Tanz zu folgen. Benedikt (Schokofresser), ein angehender Künstler, schämt sich so sehr für sein Übergewicht, dass er sich hinter seinen Werken versteckt. Andre (Schokostecher), oberflächlich ein Draufgänger mit einer Leidenschaft für Fußball und immer in Begleitung von attraktiven Frauen, versucht mit dieser Fassade seine Liebe für einen anderen Mann zu verbergen.

Das Stück regt dazu an, sich nicht nur durch einen Teil seines „Ichs“ zu definieren und die eigenen Vorurteile und verinnerlichten Stereotypen zu hinterfragen.

Wir als Queeramnesty freuen uns, dass wir an dieser außergewöhnlichen Erfahrung teilhaben durften.

https://www.facebook.com/Schokokinder-395300177499353/

 

Filmabend am 16. und am 20. September in München

Wer anders als die Norm liebt, darf seine Liebe in Kamerun nicht zeigen. Für uns in Deutschland ist es Alltag, händchenhaltend mit unserem Partner, egal welchen Geschlechts, durch die Straßen zu laufen – in Kamerun kann man dafür ins Gefängnis kommen.

Der Dokumentarfilm „Born this way“ zeigt diese Situation, aber auch, was die Kameruner Anwältin Alice Nkom, die den diesjähigen Menschenrechtspreis von Amnesty bekommen hat, dagegen tut. Die eindrückliche Darstellung ihres Einsatzes für Gerechtigkeit für Lesben und Schwule macht den Film sehenswert!

Er wird am 16. September um 19.30 im Kulturzentrum Sub, Müllerstraße14, und am 20. September um 19.30 im EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, von der Gruppe Queeramnesty München gezeigt.

Original mit deutschen Untertiteln. Eintritt frei. Hier geht’s zur Filmwebsite.

BORN THIS WAY Cameroon Documentary Trailer from Shaun Kadlec on Vimeo.

Queeramnesty München auf CSD-Marathon

Wir sind in diesem Jahr nicht nur auf dem Münchener CSD (Christopher Street Day) am 19./20. Juli vertreten, sondern auch auf dem Stuttgarter CSD am 26. Juli. Wir freuen uns darauf, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und über unseren Einsatz bei der Menschenrechtsarbeit für LGBTI-Rechte zu berichten. Natürlich freuen wir uns besonders, wenn ihr unsere Arbeit unterstützt, indem ihr zum Beispiel unsere aktuellen Petitionen unterschreibt. Sucht einfach unseren Stand mit dem Amnesty-Logo (schwarze, mit Stacheldraht umwickelte Kerze auf gelbem Grund)!

Wenn ihr wissen wollt, worum es bei CSDs an sich überhaupt geht, kann sich in diesem sehenswerten Video über Entstehung und Ziele informieren:

Heute ist IDAHOT – Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

Heute, am 17. Mai, wird der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie, kurz IDAHOT, gefeiert. Weltweit nehmen Menschen diesen Tag zum Anlass, um die queere Lebensart zu unterstützen.

photo credit: brainchildvn via photopin cc

photo credit: brainchildvn via photopin cc

Erinnert wird mit diesem Tag an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) entschied, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Leider ist trotzdem noch nicht Gleichberechtigung erreicht: In vielen Ländern und in vielen Bereichen werden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle nach wie vor benachteiligt. Amnesty International setzt sich gegen diese Benachteiligungen ein und ist daher auch bei vielen Aktionen heute präsent.

 

Petition für Versammlungsfreiheit in Russland

In der Russischen Föderation ist ein Gesetz zur Einschränkung der Versammlungsfreiheit geplant. Amnesty International fürchtet, dass u.a. Angehörige der LGBT-Gemeinschaft, deren Versammlungs-, Vereinigungs- und Meinungsfreiheit sowieso restriktiv gehandhabt wird, darunter leiden werden. Nähere Informationen sowie die Möglichkeit, dich gegen das Gesetz auszusprechen, findest du hier.

Menschenrechtspreis für Alice Nkom

Die Kameruner Anwältin Alice Nkom erhielt den 7. Menschenrechtspreis von Amnesty International Deutschland für ihren Einsatz in ihrer Heimat Kamerun: Sie setzt sich dort seit 2006 für den Schutz und die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen (LGBTI) ein.

Die Situation in Kamerun ist für Menschen, die nicht heterosexuell sind, nicht einfach – wie auch die FAZ berichtet. Wenn du unterstützen möchtest, dass die Menschen in Kamerun ihre sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität frei ausleben dürfen, unterschreibe unsere Online-Petition.